Dienstag, April 23, 2024
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ARM IPO Inhaber steigt nach Börsengang an der NASDAQ zweistellig

ARM IPO Inhaber steigt nach Börsengang an der NASDAQ zweistellig

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Seit Wochen warten Investoren und Analysten mit Spannung auf den Börsengang des britischen Chipkonzerns Arm, der zur japanischen Softbank gehört. Jetzt ist es soweit: Arm-Aktien werden ab Donnerstag frei an der US-Technologiebörse NASDAQ gehandelt.

– Arm-Aktie feiert ihr Börsen-Comeback an der NASDAQ
– Softbank-Tochter fließt dank Arm-IPO Milliardenbetrag zu
– US-Tech-Riesen investieren wohl in Arm

Die internationalen Aktienmärkte werden durch das Börsendebüt von Arm am Donnerstag im Rampenlicht stehen, da der Börsengang des britischen Chipunternehmens wahrscheinlich der größte Börsengang des Jahres 2023 sein dürfte. Arms-Aktien stießen am Donnerstag auf großes Interesse. Börsengang, sodass die Aktien von Zeit zu Zeit sechsmal überzeichnet waren. Die hohen Erwartungen an die Arm’s-Aktie wurden bereits am ersten Handelstag voll erfüllt: An der US-Börse NASDAQ stieg die Arm’s-Aktie zeitweise auf 59,99 US-Dollar. Das bedeutet, dass die Aktien 17,47 % über ihrem ursprünglichen Ausgabepreis von 51,00 $ liegen. Die ARM-Aktie eröffnete bei 56,10 $.

Arm: Tochtergesellschaft von Softbank seit 2016 Von der Kapitalstruktur her ist Arm kein eigenständiges Unternehmen, sondern seit 2016 Teil von Softbank. Die japanische Holding zahlte vor rund sieben Jahren 32 Milliarden US-Dollar für die Übernahme des Mikroprozessor-Lizenzanbieters. Infolgedessen wurden Arm-Aktien sowohl von der Londoner Börse als auch von der NASDAQ dekotiert. Der angekündigte Plan des amerikanischen Riesen NVIDIA, Armo im Jahr 2020 zu übernehmen, scheiterte am Widerstand verschiedener Wettbewerbsbehörden, insbesondere der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC), die NVIDIA dazu zwang, das Projekt im Februar 2022 aufzugeben. Der NASDAQ-Börsengang – oder besser gesagt sein Comeback – ist für Softbank nun die Chance, seine Barreserven dank seiner wertvollen Technologietochter deutlich zu erhöhen. Allerdings flossen heute, Donnerstag, nur etwa neun Prozent des Aktienkapitals von Arm in den Freihandel; das entspricht 95,5 Millionen Aktien. So brachte der Börsengang von Armi fast fünf Milliarden Dollar in die Kassen von Softbank, die restlichen 91 Prozent der Armi-Aktien bleiben jedoch zunächst im Besitz der Holding.

Angesichts der Bedeutung des britischen Unternehmens Arm ist es kein Wunder, dass der Börsengang von Arm in aller Munde ist. Arm stellt keine eigenen integrierten Schaltkreischips (kurz ICs) her, sondern lizenziert verschiedene Halbleiterentwicklungsunternehmen und Halbleiterhersteller. Die große Anzahl an Lizenznehmern und die wesentlichen Vorteile der Architektur – wie beispielsweise ein geringer Stromverbrauch trotz hoher Effizienz – sorgen dafür, dass Arm-Implementierungen die am weitesten verbreitete Architektur in der Embedded-Branche sind. Fast alle Smartphones und Tablets verfügen heute über einen zugelassenen ARM-Prozessor, darunter iPhones von Apple und die meisten Android-Geräte wie Samsung. Dank dieses sehr erfolgreichen Geschäftskonzepts erwirtschaftet Arm stabile Gewinne. Laut IPO-Prospekt erzielte Arm im letzten Geschäftsjahr, das Ende März 2023 endete, einen Gewinn von 524 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 2,68 Milliarden US-Dollar, obwohl Arm auch unter einem jüngsten Einbruch der Nachfrage nach elektronischen Chips litt. Bis 2025 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzplus von durchschnittlich 20 Prozent, wie „Wall Street Online“ schreibt.

Tech-Giganten werden wahrscheinlich in Armi investieren wollen Der Börsengang ist aufgrund der Bedeutung von Arm für die gesamte Chipindustrie besonders spannend. Um zu verhindern, dass sich Konkurrent Arm mit einem großen Anteil einen Wettbewerbsvorteil verschafft, planten viele amerikanische Technologieriesen wie NVIDIA, Apple, Alphabet, Amazon und QUALCOMM Investitionen von 25 bis 100 Millionen Euro, wie das „Manager Magazin“ schreibt. unter Berufung auf Insider. Dank seiner klaren Neutralität gilt Armi als „Schweiz der Token“, eine Position, die das Unternehmen aufgrund seiner großen Anzahl an Investoren voraussichtlich beibehalten wird.

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Laura Langer
Laura Langer
Laura ist seit Mitte 2015 als Redakteurin und Marketing Manager bei Business.today Network tätig. Zuvor machte Sie Ihren Master-Abschluss in BWL mit Schwerpunkt Marketing.
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