Dienstag, April 23, 2024
spot_img
StartAktuellDeutschlandweite Umfrage von KnowBe4 zeigt: 60 Prozent der Befragten wollen das Metaverse...

Deutschlandweite Umfrage von KnowBe4 zeigt: 60 Prozent der Befragten wollen das Metaverse in Zukunft nutzen

Hamburg (btn/KnowBe4) – Die Ergebnisse einer deutschlandweiten Metaverse-Umfrage von KnowBe4 zeigen, dass die meisten Menschen großes Interesse am Metaverse haben, sie aber die damit verbundenen Chancen und Risiken sehr unterschiedlich bewerten.

Beim Metaverse handelt es sich um einen digitalen Raum, der durch das Zusammenwirken virtueller, erweiterter und physischer Realität entsteht. In einer von KnowBe4 im September 2022 durchgeführten Umfrage wurden 201 Personen zum Thema Metaverse befragt. Die Mehrheit der Befragten hat eine klare Vorstellung vom Metaverse, so stellt sich etwa die Hälfte darunter eine virtuelle Realität vor. Je rund ein Zehntel denken dabei an eine reine Gaming-Welt und rund 20 Prozent haben bisher noch gar nichts davon gehört. Es ist interessant zu beobachten, dass für ein gutes Drittel (35 Prozent) die Vorteile des neuen digitalen Raums überwiegen. Lediglich ein geringer Anteil (14 Prozent) sehen das Metaverse kritisch und nur drei Prozent bewerten es klar negativ.

Die neuen Dimensionen, die das Metaverse in allen möglichen Lebensbereichen bietet, werden bisher zwar von der Mehrheit der Umfrageteilnehmer, rund 60 Prozent, noch nicht genutzt, aber sie haben vor in Zukunft daran teilzuhaben. Lediglich neun Prozent sind bereits aktiv im Metaverse unterwegs und rund ein Drittel der Befragten hat kein Interesse daran, es jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen.

Chancen und Risiken des Metaverse

Die neue Technologie bringt viele Chancen und Risiken mit sich, wobei die Umfrageteilnehmer sich uneinig sind welche Seite überwiegt. Etwa die Hälfte der Befragten sehen die Potenziale des Metaverse besonders im sozialen Bereich und 37 Prozent denken, dass es Vorteile für die gesamte Gesellschaft bedeuten könnte. 36 Prozent sehen die Möglichkeit, dass es die Wissenschaft vorantreiben kann und rund ein Drittel halten es im wirtschaftlichen Spektrum für vorteilhaft. Nur 18 Prozent gaben an, dass sie in keinem Bereich besondere Chancen für das Metaverse erkennen.

Die Befragten waren sich aber durchaus bewusst, dass in einigen Bereichen auch potenzielle Risiken im Zusammenhang mit dem Metaverse auftreten können. Hierbei sehen über 60 Prozent der Teilnehmer die größte Gefahr für die Nutzer in einer möglichen Suchtgefahr und drohendem Realitätsverlust. Der noch fehlende rechtliche Rahmen bei der Nutzung dieser Innovation bereitet fast der Hälfte Sorgen und rund 40 Prozent stufen den die Möglichkeit des Missbrauchs des Metaverse durch Kriminelle als eine Bedrohung ein.

Viele Personen denken, dass das Metaverse in Zukunft äußerst relevant sein wird für ganz verschiedene Spektren des Lebens. So gehen über 35 Prozent der Befragten sogar davon aus, dass es auf alle Lebensbereiche Einfluss nehmen wird. Knapp 37 Prozent vermuten, dass es im Freizeitbereich relevant sein wird, wohingegen lediglich 14 Prozent davon ausgehen, dass es in Zukunft auch im beruflichen Umfeld wichtig wird.

„Alle neuen digitalen Räume, in denen viele soziale Interaktionen stattfinden, bringen Sicherheitslücken mit sich. Einige der größten Risiken stellen Social-Engineering, Phishing-Angriffe und Ransomware-Angriffe dar. Das Sicherheitsbewusstsein der Nutzer ist deshalb eine umso wichtigere Ressource, die gestärkt werden sollte. Eine hilfreiche Maßnahme hierfür ist die Durchführung von internen Schulungen, die auf einer Plattform gespeichert und analysiert werden. So kann die Anzahl erfolgreicher Cyber-Angriffe auf Unternehmen und Privatpersonen sehr stark reduziert werden – auch im Metaverse“, empfiehlt Jelle Wieringa, Security Awareness Advocate bei KnowBe4. „Zudem stehen wir im Zusammenhang mit der Verifizierung von Identitäten im Metaverse vor einer großen Herausforderung. Bedrohungsakteure können leicht eine Identität vortäuschen und dann als jemand handeln, der sie nicht sind. Deshalb müssen wir einen Weg finden, um zu erkennen, mit wem wir wirklich interagieren. Sonst lassen wir eine große Angriffsfläche für Cyberkriminelle ungeschützt.“

 

 

 


Über KnowBe4: KnowBe4, der Anbieter der weltweit größten Plattform für Security Awareness Training und simuliertes Phishing, wird von mehr als 52.000 Unternehmen auf der ganzen Welt genutzt. KnowBe4 wurde von Stu Sjouwerman, IT- und Datensicherheits-Spezialist gegründet und unterstützt Unternehmen dabei, den menschlichen Aspekt in Bezug auf das Thema Sicherheit zu adressieren, indem es durch einen neuartigen Schulungsansatz für Awareness Training zum Thema Sicherheit das Bewusstsein für Schadprogramme wie Erpressungstrojaner, CEO Fraud und andere Social Engineering Betrugsmaschen schärft. Kevin Mitnick, ein international anerkannter Cyber Security Spezialist und Chief Hacking Officer von KnowBe4, half bei der Konzeption des KnowBe4 Trainings und brachte das Wissen um seine gut dokumentierten Social Engineering Taktiken ein. Zehntausende Unternehmen vertrauen auf KnowBe4, wenn es um die Mobilisierung ihrer Endnutzer als letzte Verteidigungslinie oder auch „menschliche Firewall“ im Bestreben, ihre IT-Sicherheit zu gewährleisten, geht.

 

 

 

Pressekontakt
Kafka Kommunikation GmbH & Co KG
Simon Gundel
Auf der Eierwiese 1
82031 Grünwald
+49 (0) 89 74747058-0
[email protected]
www.Kafka-kommunikation.de

Jens Breimaier
Jens Breimaier
Jens Breimaier kümmerte sich im Business.today Network um Redaktion und Business Development. Er hat über 20 Jahre Erfahrung im Publishing- und Mediabusiness, u.a. Burda, Verlagsgruppe Milchstraße und Vibrant Media: "Ich arbeite mit Brands, Agenturen, Startups und Publishern im Online-Business und unterstütze sie beim Wachstum ihres Geschäfts sowie beim Aufbau von Know-How und Netzwerken. Meine Erfahrung als Business Developer und im Publishing, sowie bei der Umsetzung von komplexen Aufgabenstellungen geben mir eine fachliche Basis und Kompetenz, die ich weiter geben möchte."
zugehörige Artikel

TOP ARTIKEL