Dienstag, Juli 16, 2024
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Umfrage zum Welttag des Fernsehens: Fernsehzuschauer in Deutschland sind bereit für Ultra HD

Unterföhring (ots)Bildqualität ist wichtigstes Kriterium bei TV-Geräte-Kauf. Neun von zehn Haushalten denken bei Neukauf eines TVs über UHD
nach. Jeder zweite Haushalt wäre bereit, für TV-Sender in UHD extra zu zahlen. Hoher Aufklärungsbedarf herrscht beim Programmangebot.

obs/HD PLUS GmbH/HD+

Die Fernsehzuschauer in Deutschland sind bereit für die nächste Stufe des hochauflösenden Fernsehens: Ultra HD (UHD). Neun von zehn Haushalten, die den Kauf eines TV-Gerätes erwägen, denken dabei über UHD nach. 52 Prozent wären bereit, für TV-Programme in UHD-Qualität extra zu zahlen. Das sind Vorabergebnisse des „HD+ Ultra HD Monitor 2018“, die heute im Vorfeld des Welttages des Fernsehens (21. November) veröffentlicht wurden. Erhoben wur-den die Daten in einer deutschlandweit repräsentativen Umfrage durch S&L Rese-arch im Auftrag von HD+ (Informationen zum Studiendesign am Ende der Meldung).

Bis zum Weihnachtsgeschäft 2019 werden UHD-Fernseher ihre Bedeutung als Ren-ner im Bereich der Unterhaltungselektronik weiter steigern. 43 Prozent der Befragten bezeichnen den Kauf eines neuen Fernsehers in den nächsten 12 Monaten als „sehr wahrscheinlich“ oder „wahrscheinlich“. 91 Prozent dieser Kaufinteressierten halten dabei den Kauf eines Gerätes mit UHD-Ausstattung für „sehr wahrscheinlich“ oder „wahrscheinlich“. Wichtigstes Kriterium beim Neukauf eines Fernsehers sind die Bildqualität (69 %), gefolgt vom Preis (67 %) und der Bildschirm-Größe (62 %).

Von den 15 Prozent der Befragten, die den Kauf eines TV-Gerätes für „sehr wahr-scheinlich“ halten, bezeichnen 73 Prozent es als „sehr wahrscheinlich“, dass dieses Gerät UHD-fähig ist. Dies alleine entspricht einem engen Potenzial von etwa 4,2 Mil-lionen Kaufinteressenten für UHD-Fernseher in den nächsten zwölf Monaten (Basis: 38,8 Millionen TV-Haushalte; Quelle Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung).

Timo Schneckenburger, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei HD+: „UHD ist endgültig im Massenmarkt angekommen. Bis Ende 2019 werden in Deutschland mehr als 13 Millionen UHD-Geräte verkauft sein. Die Zuschauer wollen ihren neuen UHD-Fernseher natürlich optimal nutzen und erwarten deshalb auch Programminhal-te in UHD. Für Angebote in UHD-Qualität sind sie auch bereit, extra zu zahlen.“

Hohe Zahlungsbereitschaft für Programme in UHD

Gut die Hälfte der Fernsehzuschauer in Deutschland (52 Prozent) wäre bereit, für TV-Programm in besserer Bildqualität Geld auszugeben. 14 Prozent würden bis zu 3 Euro im Monat für UHD zahlen; 18 Prozent zwischen 3 und 6 Euro; 8 Prozent zwi-schen 6 und 9 Euro; 7 Prozent zwischen 9 und 12 Euro und 5 Prozent mehr als 12 Euro. Damit ist jeder fünfte Haushalt (20 %) bereit, 6 Euro und mehr pro Monat für Programme in UHD zu zahlen. Schneckenburger: „Die Zahlungsbereitschaft für hochauflösendes Fernsehen ist groß. Bei UHD ist sie sogar deutlich ausgeprägter als seinerzeit bei der Einführung von HD. Das deckt sich mit anderen Untersuchungen, die davon ausgehen, dass die Bereitschaft der deutschen Zuschauer steigt, für gutes Fernsehen extra zu zahlen. Neben den Inhalten im Pay-TV betrifft das auch die Zah-lungsbereitschaft für exzellente Bildqualität und ein eindrucksvolleres TV-Erlebnis.“

Der grundsätzlich breiten Nachfrage stehen aus Sicht von Schneckenburger aber noch einige Entwicklungsbarrieren entgegen. „Natürlich fehlt es immer noch an UHD-Inhalten der Sender. Aber hier zeichnet sich ein positiver Trend ab. Ärgerlich ist, dass viele Zuschauer nicht wissen, wer UHD anbietet. Es herrscht noch viel Aufklärungs-bedarf in puncto scharfes Fernsehen. Fernsehen in UHD ist für fast alle, die es gese-hen haben, beeindruckend. Es wäre schade, wenn das Erlebnis an der Kommunika-tion scheitert.“ Über TV-Spots und Online-Kampagne hinaus wird HD+ deshalb in den nächsten Wochen auch im Print-Bereich für UHD werben, unter anderem mit Beiheftern in großen Publikumszeitschriften.

Unsicherheiten und Unkenntnis beim Programmangebot

Große Unsicherheit und Unkenntnis herrscht beim Blick auf die bestehenden UHD-Angebote der Sender. Bei der Frage nach UHD-Anbietern nannten 20 Prozent der Befragten Sky, gefolgt von RTL (19 %), ZDF (18 %) ProSieben (17 %), SAT.1 (15 %), UHD1 (12 %) sowie kabeleins und RTL II (beide 11 %). Genannt wurden aber auch Sender, die gar kein UHD-Angebot haben. Die entsprechenden Werte bewegen sich meist im einstelligen Prozentbereich. Größter Ausreißer sind die ARD, bei der 17 Prozent fälschlicherweise ein UHD-Angebot vermuten, und Vox (13 %). Das Wissen über die Vorteile eines UHD-Gerätes ist extrem unterschiedlich. 79 Pro-zent der Befragten nennen die bessere Bildqualität, 52 Prozent bessere Farben und Kontraste. Aber nur 27 Prozent wissen, dass sie dank UHD auch einen größeren Fernseher in ihrem Wohnzimmer platzieren können, weil der Sitzabstand zum TV-Gerät aufgrund der hohen Bildauflösung bei UHD praktisch keine Rolle mehr spielt.

Kaum bekannt – aber wahr: Mit UHD machen große Fernseher auch in kleinen Zimmern Sinn Schneckenburger: „Der Welttag des Fernsehens bietet die Gelegenheit, mit einem weit verbreiteten Mythos abzurechnen. Noch immer glaubt die große Mehrheit der TV-Zuschauer, dass ihr Wohnzimmer für einen wirklich großen Fernseher zu klein ist. Das Vorurteil kommt noch aus der Zeit der Röhrengeräte, wo es Faustregeln gab wie: Sitzabstand gleich vier Mal Bildschirmdiagonale. Das ist überholt. Großes Fernseh-erlebnis auch in kleinen Zimmern – UHD macht es möglich.“ Durch die bessere Auf-lösung von UHD-Fernsehern reicht zum Beispiel bei einem 55 Zoll-Gerät ein Sitzab-stand von 1,5 bis 2 Metern, bei einem 65-Zoll-Gerät sind es 2,5 Meter.

Jens Breimeier
Jens Breimeier
Jens Breimaier kümmerte sich bei BTN Media um Business Development und den Aufbau von neuen Geschäftsfeldern. Er hat über 19 Jahren Erfahrung und Erfolg im Medien- und Onlinebusiness, u.a. bei Burda, Verlagsgruppe Milchstraße, Bauer Verlagsgruppe und Vibrant Media: "Ich arbeite mit Brands, Agenturen, Startups und Publishern im Online-Business und unterstütze sie beim Wachstum ihres Geschäfts sowie beim Aufbau von Know-How und Netzwerk. Meine Erfahrung als Sales- und BD-Verantwortlicher, sowie bei der Umsetzung von komplexen Aufgabenstellungen geben mir eine fachliche Basis und Kompetenz, die ich weiter geben möchte."
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