Dienstag, April 23, 2024
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OpenAI stellt GPT-4 vor: Verkaufspsychologe verrät, wie gut die gelieferten Marketingtexte sind und wo die Grenzen von ChatGPT liegen

Hamburg (btn/Gastbeitrag von Matthias Niggehoff, Geschäftsführer IFV Performance GmbH) – Seit einigen Monaten kommt man um das Thema ChatGPT kaum noch herum: Sowohl online als auch offline sorgt die künstliche Intelligenz für Aufsehen. Noch nie war ein Chatbot so gut darin, menschenähnliche Antworten zu generieren. Doch wie hilfreich ist ChatGPT, wenn es um die Erstellung von Marketingtexten geht?

Verkaufspsychologe Matthias Niggehoff

„GPT-4 beeindruckt mit neuen Features und höherer Textqualität“, erklärt Verkaufspsychologe Matthias Niggehoff. „Die erstellten Marketingtexte werden von potenziellen Kunden sehr gut aufgenommen. Allerdings kann der Chatbot die menschliche Empathie und Kreativität nicht ersetzen.“

In diesem Artikel verrät der Experte mehr darüber, wie gut die gelieferten Marketingtexte sind und wo die Grenzen des Chatbots liegen.

Was steckt hinter ChatGPT?

ChatGPT, der KI-basierte Chatbot des US-amerikanischen Entwicklers OpenAI, ist seit einigen Monaten in aller Munde. Das Medienecho ist groß – kein Wunder, schließlich kann das Tool Texte schreiben, menschenähnliche Antworten liefern und Informationen recherchieren. Schon jetzt scheint sich abzuzeichnen, dass die künstliche Intelligenz die Welt verändern könnte, zumal ihr Siegeszug weitergeht: Überall ist von einem großen technologischen Fortschritt die Rede.

Vorzüge von ChatGPT

Im Marketing bietet ChatGPT eine Vielzahl von Vorteilen. An erster Stelle steht dabei die Tatsache, dass wiederkehrende Aufgaben durch die Verwendung des Sprachmodells schneller erledigt werden können, was die Effizienz erhöht. Zudem ist ChatGPT dazu in der Lage, kontextbezogene Antworten zu generieren. Je mehr Daten das Tool verarbeitet, desto besser wird es darin, Antworten zu generieren, die natürlich und menschenähnlich wirken.

Beim Verfassen von Marketingtexten könnte sich die KI zum Beispiel auszahlen, wenn es zu einer Schreibblockade kommt. Innerhalb weniger Sekunden liefert ChatGPT mögliche Themen, passende Informationen und komplette Texte. Das Schreiben von Marketingtexten kann damit auf ein ganz neues Level gehoben werden – vorausgesetzt, die Anweisung des Nutzers ist möglichst präzise, so dass der Chatbot sinnvoll damit arbeiten kann.

Grenzen von ChatGPT

Dennoch ist die künstliche Intelligenz hinter ChatGPT alles andere als perfekt. Ein großes Problem besteht aktuell darin, dass die Texte eher generisch als tiefgründig sind. Auch sind sie nicht dazu in der Lage, die Persönlichkeit des Verfassers zu transportieren – und eignen sich daher eher weniger für spezielle Aufgaben wie zum Beispiel autobiografisches Storytelling.

Auch fehlt es dem Chatbot an menschlicher Empathie, was dazu führt, dass er nicht dazu in der Lage ist, die Probleme, Herausforderungen und Zielsetzungen der Leser korrekt abzuschätzen. Auf emotionaler Ebene kann ChatGPT daher kaum überzeugen. Zudem kommt es vor, dass Antworten auf einzelne Fragen nicht korrekt sind. Woher die gelieferten Informationen stammen, ist unklar. Auch Quellenangaben liefert der Chatbot in aller Regel nicht.

Fazit

Insgesamt kann es sich durchaus lohnen, ChatGPT als Inspirationsquelle beim Verfassen von Marketingtexten einzusetzen – so zum Beispiel, wenn es darum geht, mögliche Themen zu recherchieren. Nutzer sollten allerdings im Hinterkopf behalten, dass der Chatbot hin und wieder falsche Informationen liefert und nicht auf tagesaktuelle Entwicklungen antworten kann. Ein gründlicher Check ist also empfehlenswert. Auf keinen Fall kann die künstliche Intelligenz dem Texter alle Arbeit abnehmen.

 

 


Über Matthias Niggehoff: Matthias Niggehoff leitet als Geschäftsführer zusammen mit Dr. René Delpy die Firma IFV Performance GmbH – eine Training und Consulting Company, die Marketing-Dienstleister mittels psychologischer Ansätze darin unterstützt, mehr finanzstarke Kunden zu gewinnen und bessere Kundenergebnisse im Marketing zu erzielen. So erreichen die Experten einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil für ihre Kunden.

Jens Breimaier
Jens Breimaier
Jens Breimaier kümmerte sich im Business.today Network um Redaktion und Business Development. Er hat über 20 Jahre Erfahrung im Publishing- und Mediabusiness, u.a. Burda, Verlagsgruppe Milchstraße und Vibrant Media: "Ich arbeite mit Brands, Agenturen, Startups und Publishern im Online-Business und unterstütze sie beim Wachstum ihres Geschäfts sowie beim Aufbau von Know-How und Netzwerken. Meine Erfahrung als Business Developer und im Publishing, sowie bei der Umsetzung von komplexen Aufgabenstellungen geben mir eine fachliche Basis und Kompetenz, die ich weiter geben möchte."
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